Freigeld / Fließendes Geld

und wie es funktioniert

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Zu erst einmal:

Was ist Geld?


Wir versuchen, es in dem nebenstehenden Video so kurz zu fassen wie möglich.

Freigeld:
die mit Abstand stabilste Währung der Welt

Die wesentlichen Merkmale im Vergleich:

Fiat Geld

Das Fiat-Geld (Schuldgeld und Zins) ist die wichtigste Waffe gegen die Menschen, über die die Konstrukteure der Neuen Weltordnung verfügen.
Es sorgt für eine stete Umverteilung von "Fleißig" zu "Reich" und führt in der Praxis immer in wirtschaftliche Katastrophen und Armut, aus denen die Hochfinanz aber weiterhin große Profite und zunehmend Macht generiert. 
Auch wenn wir es vielleicht nicht sehen: es ist ein Mittel der Knechtschaft.

Aber genauso, wie die Wirkung von Freigeld verschwiegen wird, so binden sie uns auch nicht auf die Nase, wie toxisch das Schuldgeld für das Leben der Menschen und jede Wirtschaft ist.

Freigeld

Das Gegenstück dazu ist das Freigeld (Fließendes Geld ohne Zins). Es sorgt für breitgefächerten Wohlstand, stabile und sichere Märkte sowie Frieden und Freiheit. 

Eine Hochfinanz, die aus der Arbeit der Menschheit reich wird, kann mit Freigeld weder aufkommen noch fortbestehen. Freigeld bedeutet das automatische und sofortige Ende der Hochfinanz und ihrer Dominanz über Geld, Wirtschaft und Menschheit.
 
Daher wird Freigeld durch das moderne Bankenwesen natürlich bekämpft und vielleicht hast Du nur deshalb noch nie etwas davon erfahren. Das können wir im Folgenden ändern. 

„Es ist gut, dass die Menschen das Geldsystem nicht verstehen, sonst hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

Henry Ford

So funktioniert Freigeld

Freigeld beruht auf drei entscheidenden Merkmalen. Durch sie werden die Mittel der Macht, der Kontrolle und Ausbeutung der Menschen durch eine elitäre Hochfinanz vollständig zu Nichte gemacht, ohne dass dazu komplizierte Kontroll- oder Überwachungssysteme zur Einschränkung des Bankensystems geschaffen werden müssen.
In den Repräsentativen Demokratien dieser Welt wird immer wieder von einer Deregulierung der Banken gesprochen. Insbesondere nach Banken- und Börsencrashs kommt die Forderung auf, die Macht und den Einfluss der Banken einzugrenzen und die Wirtschaft vor Schäden und dem Kollaps durch von Banken verursachte Crashs zu vermeiden. Da es sich bei Repräsentativen Demokratien aber um keine wirklichen Demokratien handelt, sondern um Instrumente, mit denen Interessen der Wirtschaft und Banken gegen das Volk durchgesetzt werden können, während man die Menschen nur Glauben macht, sie hätten etwas zu sagen, geschieht genau das Gegenteil.
Anstatt Vernunft walten zu lassen und weiter zu regulieren, haben Margaret Thatcher (Großbritannien), Ronald Reagan (USA) und Gerhard Schröder (BRD) durch umfangreiche Deregulierungen den Banken noch mehr Freiheit und Macht eingeräumt, als wir uns träumen lassen.
Neben diesem Beispiel findet man zahllose weitere, die zeigen, dass die Menschen auf das Handeln ihrer "gewählten" Regierungen überhaupt gar keinen Einfluss haben, wie schon eine Studie der Princeton Universität es auch ergab (PDF Kurzfassung). Die Repräsentative Demokratie ist keine Demokratie. Sie stellt im Gegenteil zusammen mit dem Schuldgeld die beiden wesentlichen Säulen der Macht dar. Aber dazu mehr unter *Die Säulen der Macht".

Freigeld kommt völlig ohne diese Mechanismen aufwändiger staatlicher Kontrolle aus, die durch Korruption ohnehin immer wieder außer Kraft gesetzt werden können. Beim Freigeld ist das nicht möglich. Das liegt in der Natur der Sache. Freigeld beinhaltet durch seine drei Wesensmerkmale eine automatische, absolute und natürliche Deregulierung der Macht der Hochfinanz und dient allein den Interessen der Menschen durch Schaffung gerechter Grundlagen für eine soziale und faire Wirtschaft. 
Diese drei Wesensmerkmale des Freigeldes sind:

1. Geldmonopol liegt beim Staat (Volk)

2. Zinsverbot

3. Umlaufsicherung

Ändert man nur eines dieser Elemente ab oder entzieht es dem Freigeld, dann handelt es sich nicht mehr um echtes Freigeld und die Wirkung lässt nach. Aus diesem Grund ist eine Verknüpfung von Freigeld mit Basisdemokratie sehr wichtig. Denn genauso, wie das zinsbasierte Schuldgeld und die Repräsentativen Demokratien die beiden Säulen der Macht darstellen, so sind Freigeld und Basisdemokratie die beiden Säulen der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens. Eine dritte Säule ist eine Verfassung, die beides schützt und Garantiert.

Betrachten wir die drei Wesensmerkmale im Folgenden näher:

Was zeichnet Freigeld aus?

1. Geldmonopol liegt beim Staat

Wer ist so frei und nimmt sich einen Verwalter für sein Privatvermögen oder einen Geschäftsführer für sein Unternehmen und gibt diesem dann uneingeschränkte Vollmacht über sein gesamtes Vermögen bei gleichzeitigem und totalem Verzicht auf jegliches Mitspracherecht? Nur ein Idiot? Ganz gewiss!
Wir tun aber genau das mit unseren Repräsentanten, die wir wählen, und die tun es mit dem Geld oder Währungssystem, das die Grundlage für unser Leben und unseren Wohlstand bildet. Wir geben also die Kontrolle über das wichtigste Element im Staat einfach weg in die Hände privater Banker und können dann am Ende gar nicht verstehen, dass diese mit uns Schlitten fahren indem sie uns nach Strich und Faden ausbeuten, wie wir unten beim "Zins" noch sehen werden.

Ein Staat sollte das Geldmonopol in den eigenen Händen halten. Wir aber haben unsere Repräsentanten ermächtigt, nicht nur mit dem Geld, sondern mit allem zu tun und zu lassen, was sie wollen - und sie haben es einer gewissen Banker-Elite überlassen, das Geld für den Staat zu drucken. Der Staat leiht sich also Geld gegen Zinsen, das diese Banken einfach aus dem Nichts drucken. 
Aber das hätte er doch auch genauso gut selber drucken können, oder?

Wer druckt am Ende das Geld?

Natürlich könnte der Staat sein Geld selber drucken. Aber anstatt Angst vor einer Banker-Mafia zu haben, die es garantiert nicht gut mit uns meint, haben wir uns einreden lassen, dass es nicht gut, ja beinahe unethisch sei, wenn der Staat selber Geld druckt. Schon sehen wir korrupte Politiker, die schlecht wirtschaften und dann Geld für ihre Zwecke zuhauf drucken und uns dann mit einer gewaltigen Inflation zurücklassen. Das ist alles schon passiert und auch nicht richtig - aber es passiert gerade wieder! Jetzt, in diesem Augenblick und schon seit Jahrzehnten - nur schlimmer. Die Banken drucken das Geld genauso wie korrupte Politiker eines kaputten Staates, nur noch viel, viel mehr! Und dann verleihen sie dieses Geld auch noch gegen Zinsen an den Staat, die der Bürger durch Steuern wiederum aufbringen muss. Und das soll dann besser sein? Wem dient das denn? Das kann man sich ja an zwei Fingern abzählen!

Wer regelt das Gelddrucken?

Geld in der Hand des Staates bedeutet zudem nicht zwangsläufig einfach Willkür. Schon mal etwas von Gesetzen gehört? Klar, in Repräsentativen Demokratien, die ja eben gar keine sind, halten sich die Politiker nicht an Gesetze oder finden immer schlaue Wege, diese zu umgehen oder ändern sie einfach, wie sie es brauchen und verbieten uns dann jegliche Einsicht oder ein Mitspracherecht in ihr Handeln. Super Sache und sehr intelligent von uns eingefädelt! 
Spaß beiseite. Freigeld sollte daher eben immer mit einer echten Demokratie verbunden sein und nicht mit einer korrupten Oligarchie. Gerade in einer echten Demokratie, in einer Basisdemokratie, kann das Volk selbst Gesetze und Richtlinien im Umgang mit dem Geld erlassen, die alles detailliert regeln. Nirgendwo steht geschrieben, dass ein Geldmonopol in der Hand des Staates immer und ausnahmslos schlecht ist. Das ist es nur dann, wenn wir dem politischen "Verwalter" nicht die Handschellen anlegen und ihm stattdessen vollkommene Freiheit in seinem Tun verleihen und ihn auch noch mit unserer allvierjährlichen Bundestagswahl von jeglicher Verantwortung für sein Handeln entbinden. Wie eingangs schon gesagt: Das tun nur Idioten! Aber das ist gelebte BRD! So handhaben wir das doch schon seit Jahrzehnten!
Wenn wir also im privaten Leben niemals derart naiv und schwachsinnig handeln würden, dann sollten wir das auch erst recht nicht mit dem Geld und der Währung des gesamten Staates machen. 

Verstaatlichung der Banken

Und schon wieder geht der nächste Aufschrei durch das Volk, das hier schon den Kommunismus lauern sieht. Aber damit hat es nichts zu tun - sogar das Gegenteil ist der Fall. Dazu aber mehr unter "Die Säulen der Macht".
Wie wir im oberen Abschnitt bereits sahen, ist Geld einfach viel zu wichtig für ein Volk und dessen Wirtschaft, als dass man es unbedacht einfach in die Hand privater Leute legt. Daher sollte nicht nur das Monopol beim Staat liegen, sondern auch die Banken selber müssen verstaatlicht sein. Ohnehin können die Banken ohne Zinsen nicht mehr arbeiten. Sie wären obsolet. Die staatlichen Bankenfilialen übernehmen die gleichen Aufgaben wie die bisherigen Bankfilialen auch. Kontenführung, Bargeldausgabe und -verwahrung, Schließfächer und Kreditvergabe etc.

Woher kommt diese offensichtlich vollkommen indoktrinierte Haltung, mit der wir einer solchen Verstaatlichung der Banken begegnen? Dieses Denken schadet uns. Aber schon seit vielen Jahrzehnten wird uns eingeredet, dass nur private Unternehmen wirtschaftlich handeln können und dass es gut sei, wenn alles privatisiert würde. Das trifft auf die Wirtschaft im Allgemeinen vollkommen zu. Aber bestimmte Bereiche in einer Volkswirtschaft dürfen auf gar keinen Fall privatisiert werden. Und an der Spitze dieser Liste steht die Staatsbank mit dem alleinigen Monopol, das Geld zu drucken.
Auch ich bin ein Verfechter der Gedanken des Ökonomen Friedrich August von Hayek. Dennoch denke ich, dass er mir in diesem Punkt vollkommen zustimmen würde und dass viele seiner Anhänger vollkommen irren, wenn sie meinen, Geld sei auch nur ein Produkt und der Staat hat da nicht reinzugreifen. Geld ist kein Produkt, sondern eine der wichtigsten Grundlagen des Staates und einer Zivilisation, wie wir im Folgenden noch sehen werden, und gerade darum ist es die primäre Angelegenheit des Staates. Wenn wir es privatisieren würden und auch die Banken Zinsen nehmen ließen, dann wäre das so, als würden wir ihnen überlassen, unsere Verfassung oder alle anderen Gesetze zu schreiben! In der BRD haben wir ja in der Tat schon eine Privatisierung der Gesetzgebung, denn es sind dort schon jetzt nur noch Lobbyisten, die die Gesetze verfassen, und schon lange keine Staatsrechtler oder Politiker mehr. Wo soll das denn hinführen?
Mit der im Folgenden beschriebenen Abschaffung bzw. dem Verbot des Zinses wird den Banken ohnehin die wirtschaftliche Grundlage entzogen. Nur der Staat bzw. die Staatsbank kann Kredite ohne Zins vergeben, da sie eben nicht Geld verdienen und wirtschaften muss, sondern das Geldsystem lediglich verwaltet. Die Parlamente sind ja auch nicht da, um durch ihr Handeln Gewinne zu erwirtschaften. Gesetze werden auch nicht gewogen und nach Kilo verkauft. Geld mit Geld zu verdienen, ist in jeder Hinsicht volkswirtschaftlich schädlich, wie wir weiter unten noch sehen werden.

Eine unabhängige und basisdemokratischen Gesetzen unterliegende Aufsichtsbehörde wacht zudem über das Geld und keine Regierung. Denn Geldmonopol in Staatshand bedeutet nicht, in der Hand einer Regierung, sondern in der Hand des Volkes. Alles kann auf diese Weise geregelt werden und niemand wird Banken vermissen oder weinen, weil die Banken nicht mehr Geld mit Geld verdienen können und es nur noch eine Bank gibt.

2. Zinsverbot

Das nehmen oder Erheben von Zinsen wird generell verboten. Das scheint vielen nicht attraktiv, weil sie gerne selber vom Zinssystem profitieren möchten. Aber glaubt mir: wer so denkt, der hat das Geldsystem nicht verstanden und hat keine Ahnung, welchen Schaden er sich selber, seiner Familie und deren Zukunft mit zinsbasiertem Schuldgeld antut. Die Nachteile auch für den heutigen Profiteur von Zinsen sind weit größer, als der Nutzen oder Ertrag es je sein könnte - es sei denn, man gehört zum System und kann das Geld selber "drucken".

Um zu begreifen, was es bedeutet, den Zins und Zinseszins abzuschaffen, muss man erst einmal verstehen, was passiert, wenn man es NICHT tut. Daher gehen wir hier erst einmal auf die Folgen für Menschen, Staat und Wirtschaft ein.

Was bewirken die Zinsen?

1. Verschuldung des Staates und Verschwendung von Steuergeldern

Ein Staat sollte das Geldmonopol in den eigenen Händen haben. Wir haben es aber einer gewissen Banker-Elite überlassen. Der Staat leiht sich Geld, das diese Banken einfach aus dem Nichts "drucken". Die Steuern, die eigentlich für andere Dinge Verwendung finden sollten, werden nun in den Rachen einer Hochfinanz geworfen, die auf diese Weise ganze Völker für sich arbeiten lässt. Wie oben schon erwähnt, könnte ein souveräner Staat Geld durchaus auch selber drucken. Er braucht dazu keine Banken und müsste dann auch keine Steuergelder dafür opfern. 

Mit zunehmender Verschuldung steigt auch die Steuerlast. Dass das weder richtig ist noch "normal", sondern gewollt und Teil eines korrupten Systems, liegt ja wohl offen auf der Hand. Das kann nur so sein, denn ansonsten müsste man die Politiker wohl für vollkommen schwachsinnig erklären. 
In  Deutschland werden derzeit rund 50 Milliarden (50.000.000.000) Euro Steuergelder nur für Zinsen aufgebracht und das in einer Zeit der Null-Zins-Politik der EZB. Das ist rund ein Siebtel des Staatshaushaltes der BRD und da müssen einige Leute lange für arbeiten. 50 Mrd. Euro Zinsen jedes Jahr für Geld, das einfach aus dem Nichts erfunden und an den Staat verliehen wurde. Das perfekte Verbrechen ist es offensichtlich, wohl eine Bank zu gründen, nicht eine zu überfallen! 
Würden die Zinsen wieder steigen, stiege nicht nur der Anteil an Steuern, der dem Baal geopfert werden soll, sondern das würde zudem zu einer weiteren Verschuldung des Staates führen, weil er finanziell in die Enge geriete und die "Schwarze Null" beim besten Willen nicht mehr haltbar wäre. Schon jetzt spart sich die BRD zu Tode, aber die Zinsen werden gezahlt, komme was wolle. Steigen die Zinsen wieder an, ergäbe das dann einen Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen mehr gäbe. 
Aber Politiker sind ja nicht lange genug im Geschäft, um die Folgen tragen zu müssen. Die Bürger dagegen schon.
Rein theoretisch und überspitzt betrachtet, liegt irgendwann der Anteil an Steuern, der für die Schuldzinsen aufgebracht werden muss, bei 100%. Dann arbeiten wir nur noch für die Hochfinanz. Mit jedem geliehenen Euro macht sich also ein Politiker am Volk und dessen Zukunft strafbar. Er beklaut das Volk und den Staat im Namen und zum Wohle der Hochfinanz.

2. Geldmengenerhöhung
Das Drucken und Verleihen erhöht die Geldmenge und fördert prinzipiell eine Inflation. Die Zinsen, die auf die stetig steigenden Summen anfallen, erhöhen die Geldmenge ebenfalls, da auch das Geld für die Zinsen erst erschaffen werden muss. Wenn es nur 1.000 Euro insgesamt gäbe und diese mit 10% Zins verliehen würden, müssten am Ende 1.100 Euro zurückgezahlt werden, wobei es die fehlenden 100 Euro gar nicht gibt. Im großen Gewirr einer Volkswirtschaft fällt das nicht so auf. Aber es gilt dennoch. Das fehlende Geld wird durch immer neue Kredite in Umlauf gebracht. Ein Schneeballsystem par Excellence.

Die zunehmende Verschuldung des Volkes sowie die Verschuldung von Unternehmen führen zu immer größeren Teilen des Bruttosozialproduktes, die den Menschen nicht mehr zur Verfügung stehen, sondern an die Hochfinanz abfließen.
Dieser Teil des BSP hat heute schon einen Umfang von rund 40% erreicht. Das bedeutet, dass in jedem Euro, den wir ausgeben, rund 40% Schuldzins stecken. Bei Mieten sind es sogar bis zu 80%. Jeder Händler, Produzent und Importeur ist verschuldet und lädt seine Zinslast auf den Preis seines Produktes ab, was der Kunde dann mit dem Kaufpreis bezahlt, auch wenn er selber gar nicht verschuldet sein sollte. Das ganze Volk arbeitet von Jahr zu Jahr härter, nur um gemeinsam die Schuldlast zu stemmen und um eine kleine Elite damit immer reicher zu machen. Wir nennen das eine intelligente Wirtschaftsform, aber jeder, der einen Kredit aufnimmt, beteiligt sich ein kleines Stückchen mit daran, die Wirtschaft seines eigenen Landes und damit sich selbst zu ruinieren.
Sind wir rein rechnerisch irgendwann einmal bei 100% Zinslast in jedem Euro, dann wird jedem klar, dass dem System schon lange vorher die Luft ausgehen muss. Und das geht heute bei den erwähnten 40% schon los.

3. Eigenwert des Geldes - Anhäufung von Kapital
Durch den Zins erhält ein an sich wertloses Papiergeld einen Wert. Das veranlasst die Menschen in ohnehin schlechten Zeiten zu sparen. Das bringt wiederum den Geldfluss ins Stocken. Das Geld kommt nicht mehr in den Umlauf, was beim Freigeld nicht passieren kann. Je mehr der Geldfluss aber stockt, desto sicherer rennen wir in eine Deflation, die dann zahllose Pleiten nach sich ziehen wird.
Die Preise fallen, die Leute sparen noch weiter, weil sie auf noch günstigere Preise warten und noch mehr Unternehmen gehen Pleite und reißen am Ende die Banken mit sich. Geld darf daher keinen Eigenwert haben, weder durch Gold (s. Goldstandard als Währungsgrundlage) noch durch Zinsen. Die Leute sparen ihre eigene Wirtschaft buchstäblich zu Tode.
Dabei richtet sich meine Rede hier gar nicht gegen das Sparen an sich. Aber bei einem Geldsystem, wie dem heutigen, ist es Gift für die Wirtschaft. Beim Freigeld kann auch gespart werden, indem man Gold oder Wertpapiere etc. kauft. Dazu später mehr.

Die EZB und die staatlichen Notenbanken versuchen nun zu verhindern, dass das System zusammenbricht. Zumindest tun sie so. Also setzen sie den Leitzins auf "0%" und drucken so viel Geld wie möglich, um es in das tote System zu pumpen. Das Geld soll fließen und die Wirtschaft wiederbeleben und vor dem Kollaps bewahren.
Hier wird nun oft gedacht, dass wir dann ja den Zins faktisch schon abgeschafft haben. Damit haben wir ja schon Freigeld - hurra! Nein, weit gefehlt. Das System ist ja schon kaputt, Zinsen aus alten Verträgen werden noch immer gezahlt und das Geldvolumen ist viel zu groß und wächst immer weiter an!
Bei einem Freigeld würde eine Bankenaufsicht nach basisdemokratisch beschlossenen Gesetzen die Geldmenge dem Markt angepasst halten. Nur das Volk hätte den Zugriff über die Gesetzgebung und keine Bank oder Regierung. Hier und jetzt aber ist unvorstellbar viel Geld im Spiel und es wird noch immer mehr gedruckt.

Dass aber dadurch das System nicht wirklich gerettet wird und nicht gerettet werden kann oder soll und dass man seinen Zusammenbruch nur hinauszögert, wird hier nun erkenntlich und erklärt sich wie folgt:
Man muss davon ausgehen, dass der Zusammenbruch durch sein Hinauszögern am Ende nur umso schlimmer ausfallen wird und dass genau dies die alleinige Absicht der Hochfinanz sein kann, weil es änderbar wäre. Es gäbe ja Lösungen genug, aber über die wird gar nicht geredet. Und wüssten sie nicht, was sie da machen, dann wären sie ja wie kleine Kinder, die mit der Pistole ihres Vaters spielen und nicht wissen, was sie tun. Aber sie wissen es und sie wissen, was passieren wird. Wir sind die Kinder, denen man sagt, dass das alles unvermeidbar wäre. Wir sind das Volk - das dumme Volk, dass es zu melken gilt. Mehr nicht.

4. Kernschmelze an den Märkten - Deflation und Inflation
Ferner fließt immer mehr Geld in die Geld- und Kapitalmärkte. Das Zinssystem sorgt selber dafür, dass eine immer breiter werdende Masse der Bevölkerung immer ärmer wird und für die Zinsen eigener Schulden oder den Schulden von Unternehmen aufkommen muss, während eine nach oben hin immer kleiner werdende Gruppe immer reicher wird - ganz ohne Arbeit. Da diese Leute das Geld aber nicht essen können und auch sonst keine Verwendung dafür haben, wird es angelegt, damit es "arbeitet". Das bedeutet, es wird weiter verliehen oder fließt in die Kapitalmärkte, wo es keinen anderen Nutzen hat als den, seine Eigentümer noch reicher zu machen.
Das bedeutet, nahezu alles Geld, das derzeit von der EZB in Massen "gedruckt" wird, landet alsbald in diesen Märkten. Die Märkte, seien es Aktien oder Immobilien, blähen sich immer weiter auf. Die Presse, fest in der Hand der Hochfinanz und der Konzerne, lobt das und erklärt den Leuten, dass das etwas Gutes sei. Aber es sind Blasen. Was gestern noch 5000 Punkte hatte, hat heute schon 10.000 und mehr. Haben sich denn die Industrie und die Wirtschaft mal eben verdoppelt oder verdreifacht, wenn die Kurse so angestiegen sind? Nein, es ist eine Inflation des Geldes, die sich an den Märkten zuerst auswirkt, weil dort das ganze Geld hinfließt, während die Wirtschaft an mangelnder Kaufkraft der immer ärmer werdenden Bürgerschaft am Stock geht. Aber die anderen feiern ihre stetig steigenden Gewinne an den Börsen. Das alles ist ein sicheres Zeichen für den kommenden Zusammenbruch. Die Banken wissen das.

Allerdings muss man sagen, dass kurioser Weise diese Kumulation von Geld im zinsbasierten Schuldgeldsystem anfangs durchaus von Vorteil ist. Denn solange Geld wahllos gedruckt und verliehen wird und damit die Geldmenge ins Unermessliche ansteigt, so lange ist es von Vorteil, wenn dieses Geld lediglich in den Kapitalmärkten festhängt und erst einmal nur dort für eine massive Inflation sorgt. Aktien steigen, Immobilien desgleichen, aber damit leider auch die Mieten. Alle denken, sie werden immer reicher, dabei sinkt das Schiff gerade mit zunehmender Geschwindigkeit und alle, die Geld haben, tanzen zur Musik der Kapelle auf dem Deck - bis die Panik kommt - und die wird kommen.
In einer drohenden Deflation, wie wir sie im obigen Absatz beschrieben haben und wo der Geldfluss immer mehr ins Stocken kommt, führt dies zu einem zunehmenden Kollaps der Märkte und einem Verfall der Preise. Wie bei einem Gletscher in der Sonne beginnt nun ein Abschmelzen und ein Abfluss des Geldes aus den Märkten und die schier unermessliche Geldflut löst am Ende eine gigantische Inflation aus. Unternehmen sind pleite und produzieren nicht mehr, Banken sind pleite, weil die bankrotten Unternehmen ihre Kredite nicht mehr bedienen können und die Warenflut nimmt wieder ab; ja, die Waren werden dann langsam sogar wieder knapp. Was noch in Mengen da ist, ist Geld. Aber das nutzt niemandem, wenn man zunehmend nichts mehr damit kaufen kann. Wir kennen das doch aus der Zeit nach dem Krieg. Nur wird es dieses Mal schlimmer, weil das System alles tut, die Krise zu verschieben, nach hinten zu verlagern, damit es am Ende auch richtig kracht.
Und so kommt es, dass das, was vor einer Woche noch 1 Euro kostete und gestern nur noch 50 Cent, morgen schon 5 Euro kosten wird. Und so geht es dann immer weiter.

5. Bankenpleiten

In einem vollkommen verrückten System, wie in der westlichen Welt, in dem ein wie oben bezeichnetes Ausbluten der Wirtschaft zu Gunsten der Hochfinanz eingesetzt hat, ist klar, dass früher oder später eine Pleitewelle einsetzen muss. Im vorhergehenden Punkt hatten wir schon die Pleitewelle bei Unternehmen und Banken angesprochen. Die Banken aber lassen sich dann retten. Und dreimal dürfen wir raten, wer das dann bezahlt.

Die Menge der Gelder, die durch die Pleiten der Unternehmen ausfallen werden, sind so astronomisch hoch, dass das  keine Bank tragen kann. Nur die ehrenhaften Notenbanken können dort einspringen. Denn die Banken werden zunächst mit neuem Geld versorgt und gerettet, das auch nur wieder gedruckt wird. Die bereits erwähnte Inflation galoppiert nun davon und wer reich ist, der hat noch Geld, das zwar weniger wert sein wird, aber er hat noch Geld. Der Rest des Volkes, inzwischen arbeitslos und verarmt, weiß kaum noch, wie er die teuren Brötchen noch bezahlen soll. Das System befindet sich nun im freien Fall.

6. Enteignungen und Vermögensverlust
Der Staat hat aber zum Glück vorgesorgt und Bürgschaften für die Banken übernommen. Die zu retten, ist seine oberste Pflicht. Hierzu werden Gesetze, wie das Lastenausgleichsgesetz, bemüht oder das Grundgesetz nach Artikel 14. Das heißt, der Bürger wird enteignet. 

Rien Ne Va Plus - Nichts geht mehr. Überspitzt dargestellt: der Kredit, mit dem wir gestern noch einen Fernseher kauften, hat die Wirtschaft mit in den Abgrund gerissen und heute nehmen sie uns dafür das Haus weg, um die Banken zu retten. Wenn das kein Meisterstück ist, dann weiß ich es nicht.

Das alles zeigt, dass ein Volk trotz voller Lagerhäuser hungern kann und das nur, weil es das falsche und für es schädliche Geldsystem hat. Denn eine echte Krise gibt es gar nicht. Es herrschen weder Dürre noch Flut, es gibt keinen Vulkanausbruch und auch keine Erdbeben. Es gibt auch keine wirklich bedrohliche Rohstoffknappheit. Es ist nur das Geld, das System von Schuldgeld und Zins. Und die einzige "globale Seuche", die uns bedroht, ist frei erfunden und belastet vor allem die Wirtschaft in einem fatalen Maße. Was für ein Zufall.


Das Geschäftsmodell

Wer nun glaubt, das passiert alles, weil es einfach unabwendbar ist, weil die Wirtschaft von einem Virus befallen und unheilbar krank ist, der liegt nicht nur total falsch und ist dermaßen naiv, dass es verboten gehört, der hat gleichzeitig sogar recht. Denn damit es auch so richtig kracht und nicht nur ein bisschen und die Katastrophe wirklich umfassend wird, erfindet man auch noch eine Pandemie und würgt der Wirtschaft nachträglich dermaßen eine rein, dass es sich gewaschen hat. Der globale Lock-Down führt überall auf der Welt zu irreparablen Schäden an der Wirtschaft.
Das Geschäftsmodell dahinter heißt: totale Enteignung und Schaffung einer zentralen Regierung, einer zentralen Währung und die Abschaffung des Bargeldes. Denn dann und nur dann sind wir unwiederbringlich verloren, versklavt - und dennoch dankbar, wenn nur endlich wieder normale Verhältnisse einkehren und wieder etwas zu Essen auf den Tisch kommt.

Überzogen? Mag sein. Wollen wir es erst ausprobieren? Denkst Du, diese Leute sind einfach nur dumm? All die Experten der Finanzwelt und all die Politiker - alle einfach nur total verblödet, dass sie nicht merken, wie wir alle in diese Katastrophe hineinschlittern? Oder ist es doch gewollt und geplant? 
So oder so, wird es nicht lustig und schuld an allem ist allein der Zins! 
Ist der Groschen gefallen? Im  nächsten Abschnitt wird es noch deutlicher.

„Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung.

Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die Neue Weltordnung akzeptieren.“

David Rockefeller (1915-2017)
US-amerikanischer Bankier und "Staatsmann"

Staatspleite - das Ende jeglicher Freiheit

In der Volkswirtschaftslehre wird gelehrt, dass ein Staat nicht pleitegehen kann. Seit Griechenland und Zypern wirtschaftlich in die Knie gingen, kann ein Staat aber scheinbar wohl doch pleitegehen, oder?

Nun, beides stimmt. Denn bei genauerer Betrachtung ist nicht der Staat pleitegegangen, sondern die Regierung hat die Wirtschaft gegen die Wand gefahren, indem sie die den Vorschriften der Hochfinanz und der Konzerne Vorrang über die Souveränität des Staates einräumten und Schuldgeld zur Grundlage ihrer Wirtschaft machten. Denn in dem Augenblick, in dem der Staat sich Geld von privaten Banken leiht oder leihen muss, ist er schlichtweg nicht mehr souverän und wird zum Schuldner, genau wie jedes Unternehmen oder jeder Privatmann. Ist der Staat erst einmal ausreichend verschuldet, so dass man die Zinsen und die Tilgungen nicht mehr aufbringen kann, dann ist er genauso pleite, wie Du und ich es wären.
Darum verkaufen die „modernen“ Staaten ja ab einem bestimmten Zeitpunkt dann auch immer all ihr Tafelsilber. Man nennt das "Privatisierung", weil die Konzerne und Banken das alles viel besser können! Und genau darauf hat es die Hochfinanz abgesehen. In der Tat ist der Staat dank seiner Schulden kaum noch in der Lage, die staatseigenen Betriebe effizient zu führen oder die Politiker lassen es mit Absicht schleifen, damit die Bürger auch zu der Überzeugung gelangen, dass ein Verkauf einfach das Beste für alle sei. Sie erkennen das falsche Spiel nicht und begreifen nicht, dass es Volkseigentum ist, das dort so Nonchalance und meist zu Spottpreisen dahingegeben wird. Das ist so, als würden wir unser letztes Hab und Gut veräußern, damit wir ob unserer Schulden noch etwas zu Essen für die Kinder kaufen können und den Kleinen dann erzählen, man hätte der Bank jetzt richtig eines ausgewischt. Denn wer braucht schon Schmuck oder Ersparnisse, ein Auto oder Möbel?

Der Staat verschuldet sich bereitwillig und verkauft es uns als wichtig, damit er Infrastrukturprogramme finanzieren kann und die Bürger schuften dann für die Zinsen, Steuern werden in Milliardenhöhe missbraucht, wir hatten das weiter oben schon, und am Ende kaufen die Konzerne und Banken alles von Wert auf, was nicht niet-und-nagelfest ist - und zwar mit dem Geld, für das wir uns vorher krummgelegt und es ihnen als Zinsen in den Rachen geworfen haben.
Auch das ist Teil des Geschäftsmodells. Dass wir als Bürger das zulassen, zeigt nur, wie wenig wir von Geld und Geldpolitik verstehen und wie wichtig es für uns, unsere Kinder und unser aller Zukunft ist, sich damit auseinanderzusetzen. Wer frei sein will, der darf nicht schlafen und alles von Wichtigkeit anderen überlassen. Wer ein Schaf ist und es bleiben will, der wisse: Schafe werden nun mal geschlachtet!

Es sind fast IMMER nur Staaten mit einer Repräsentativen Demokratie, die pleitegehen; seltener Monarchien oder Diktaturen. Das liegt an dem Geschäftsmodell der Hochfinanz, die repräsentativ geführte Völker mittels Strohmännern (Politiker) und der Medienhoheit ausplündern, ohne dass diese das überhaupt begreifen.
In einer Basisdemokratie kann das nicht passieren. Ein basisdemokratischer Staat kann nicht pleitegehen, wie wir gleich sehen werden.

Die Pleite eines Staates liegt nur im Geldsystem selbst. Wo sonst? Wäre der Staat wirklich pleite, so würde dies bedeuten, dass alle seine Bürger pleite sein müssten und niemand im Lande mehr wirtschaftlich leistungsfähig sein könnte. Es würde bedeuten, dass nichts mehr geschaffen würde und dass neben allen Gütern, die produziert werden, auch das Land selber, aller Grund und Boden, nichts mehr wert seien. Alles wertlos!? Es gäbe dann auch kein Anlagevermögen, also keine Fabrik und keine Maschine mehr. Es wäre schier eine Wüste ohne Wasser und ohne Menschen.
Es arbeiten aber alle weiter und es wird auch weiter gegessen und getrunken, es wird weiter produziert und verkauft; und natürlich haben die produzierten Güter und das Land selber einen Wert. Wo liegt also das Problem?

Das Problem liegt ganz und gar allein beim Geldsystem. Schuldzins- und Fiatgeld-Systeme bedeuten, dass Zinsen immer weiter und bis ins Unermessliche wachsen. Jeder der weiß, was eine Exponentialfunktion in der Mathematik ist, der weiß auch, dass keine Wirtschaft je dagegen anarbeiten kann. Der Josephspfennig ist ein Beispiel dafür, bei dem aus einem Pfennig, der mit 5% Zins angelegt wird, nach rund 2.000 Jahren und dank des Zinseszinses etwa 270 Milliarden ganze Planeten Erde aus massivem Gold heranwachsen. Dass da jede Volkswirtschaft lange vorher in die Knie gehen muss, ist wohl klar. In den meisten Schuldgeld- und Zinssystemen liegt der Zeitraum bis zur totalen wirtschaftlichen Erschöpfung bei nur rund 50 bis 70 Jahren, dann ist der Saat pleite, hat alles Tafelsilber verschachert, seine Bürger enteignet und beraubt und kann weiter nicht mehr zahlen. Im besten Fall kommt dann eine Geldreform, wieder basierend auf Zins, und das Spiel geht von vorne los. Im schlechteren Fall bekommen wir eine Weltregierung, eine Weltwährung und die totale Kontrolle und den totalen Faschismus. Und da wir das Geld dann immer noch nicht verstehen, werden wir, wie es heute schon viele tun, dem neuen System auch noch zujubeln, weil es Bürgerkrieg, Hunger und Armut nun endlich ein wenig abmildern wird.

Wer die Details nicht versteht, der sollte sich hier nur eines merken: Zinsen und zinsbasierte Währungen führen zwangsläufig immer in die Staatspleite, in Krisen, Kriege, Unterdrückung und Armut und zum totalen Verlust der Freiheit.
In einem zinsfreien System kann das nicht passieren. In einem basisdemokratischen Staat würde aus einem geschuldeten Euro nach 2.000 Jahren noch immer nur ein Euro Schuldlast entstehen. Mehr nicht! Keine Pleite, keine Enteignung, kein Arbeiten für eine „Elite“ von Verbrechern, keine Krise, kein Krieg, keine Hungersnot. Das alles hängt allein am Geld und letztlich nur von UNS ab!

Ein Staat, der souverän ist und die Geldpolitik nicht in die Hände privater Banker legt, sondern sie selber bewusst und aktiv betreibt, der kann nicht pleitegehen. Insbesondere bei Staaten mit einer echten Demokratie, bei basisdemokratischen Systemen, ist das der Fall und auch nur dann, wenn die Menschen sich für Freigeld und gegen eine freiwillige Versklavung durch die Hochfinanz entscheiden. Denn auch ein basisdemokratischer Staat würde mit Zins- und Fiatgeld früher oder später pleitegehen. Die Freiheit würde den Menschen genommen, indem man die Basisdemokratie abschaffte, weil man ihr die Schuld an allem gegeben würde. Dann ginge alles wieder von vorne los. Auf diese Weise sind ja alle Staaten überhaupt erst in die Abhängigkeit der Hochfinanz geraten.

Ein Staat ist nicht souverän, wenn er kein eigenes Geldsystem hat und er ist prädestiniert für Pleiten, wenn sein Geldsystem auf Schuldgeld und Zins basiert. 

Die Andersartigkeit von Freigeld

In einer Basisdemokratie beschließt das Volk Gesetze zur Kontrolle des Geldumlaufes, so dass der oben beschriebene Irrsinn gar nicht erst stattfinden kann. Behörden, wie die Bankenaufsicht, überwachen die Einhaltung dieser Gesetze und die Staatsbank setzt die Vorgaben um. Wer mogelt, wandert in den Bau. Zugriff hat nur das Volk, da nur das Volk die Gesetze macht. 
Durch eine parallele Einführung von Freigeld könnte man schon jetzt den kommenden Totalcrash der Wirtschaft weitgehend abdämmen und würde künftig solche Krisen gar nicht erst aufkommen lassen. Aber das wäre das Ende der Hochfinanz und das Ende aller Weltherrschaftsträume der Globalisten und der Hochfinanz. Nur darum sehen wir keine Vernunft, sondern nur Wahnsinn.
Zudem ist eine Änderung des Systems eine Frage der Macht. Wir haben diese Macht nicht, sie liegt genau bei denen, die uns diesen Schaden erst einbrocken, Der Einzige Weg, dieser Macht habhaft zu werden, ist Einheit oder Einigkeit. Das ist ja auch der Grund, warum wir uns als Volk durch jede Meinung und jede Idee gleich vollkommen spalten lassen. Man findet ständig etwas Neues, womit man das Volk trennen kann und die Menschen in ständigem Streit gegeneinander hält. Darum brauchen wir Einheit und nichts anderes. Darum sprechen wir immer wieder davon: Lasst die unsinnigen Diskussionen und den Streit um Nichtigkeiten, die man alle später demokratisch und durch Konsensieren lösen kann und vereint Euch jetzt zu den einzig wirklich wichtigen Zielen, bevor es zu spät und nicht mehr möglich ist: 

Basisdemokratie und Freigeld


3. Umlaufsicherung

Geld muss fließen. Wir kennen alle das Kinderlied: "Taler, Taler, du musst wandern ...". Wenn der Taler nicht mehr wandert, weil man ihn "bunkert", bleibt die Wirtschaft stehen.

Zwei Faktoren beeinflussen die Stabilität einer Währung, die da sind:

1. die Geldmenge 
2. die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

Sind diese beiden Punkte im Ungleichgewicht, führt dies zu Deflation oder Inflation. Natürlich hängt das auch von Angebot und Nachfrage sowie von weiteren Faktoren ab, die letztlich aber alle mit Geld zu tun haben. Hier betrachten wir nur den Teil, der sich auf das Geld bezieht.

Der Einfluss der Geldmenge auf die Wirtschaft ist leicht nachvollziehbar. Jeder weiß, wenn viel Geld gedruckt wird, droht potentiell eine Inflation. Mit der Umlaufgeschwindigkeit kennen sich die meisten schon sehr viel weniger aus, obgleich sie fast noch wichtiger ist. 
Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes gibt an, wie häufig die Geldmenge innerhalb einer Volkswirtschaft binnen eines Jahres im Durchschnitt umgesetzt wird, also wie schnell der Taler den Besitzer wechselt. Je höher in einem System die Umlaufgeschwindigkeit ist, desto liquider wird es. 


Aber wenn Geld einen Eigenwert hat (ganz gleich ob durch eine Golddeckung oder durch den Zins), neigen die Menschen dazu, es zu sparen und gespartes Geld fließt nicht mehr. Ist aber insgesamt genügend Geld im Spiel, gleicht sich das wieder aus, solange die Geldmenge nicht gewisse Grenzen überschreitet. Das bedeutet aber auch, dass je mehr Geld angelegt oder gespart wird, desto mehr muss gedruckt werden, um die Liquidität aufrechtzuerhalten. Denn die einzigen Gegenmittel der Notenbanken gegen einen Zusammenbruch der Wirtschaft aufgrund mangelnder Liquidität sind das Gelddrucken oder die Zinssenkung. Geld ist schon so viel gedruckt worden, dass auch die Milliarden, die sie täglich raushauen und demnächst ja sogar schon verschenken wollen, keinen Einfluss mehr haben und regelrecht verpuffen. 
Der Grund dafür ist eine ohnehin schon vollkommen überreizte Wirtschaft, die auf Hochtouren fährt und auf dem letzten Loch pfeift. Sie kann einfach kein Wachstum mehr generieren. Das Zinssystem treibt die Wirtschaft in eine totale Teufelsspirale. Die Devise: Produzieren für den Müll und zwar auf Deubel-komm-raus. Die Umsätze müssen schließlich die hohe Zinslast von rund 40% und mehr im System mittragen. Diese zinsbasierte "Zusatzsteuer" der Banken fließt ja auch nicht zurück ins System wie eine echte Steuer und dennoch schuften alle wie blöde, um den Rachen dieses Ungeheuers, das wir wie einen Kuckuck im eigenen Nest großzogen, zu stopfen. 
Was einst mit schlichter Gier oder der Hoffnung des Einzelnen auf mehr Profit begann, endet nun im absoluten Wahnsinn und einem nie dagewesenen Raubbau am ganzen Planeten. Nur der Profit fließt an andere - die Banken. Die Rohstoffquellen und die Natur werden extrem belastet und regelrecht geplündert. Produzieren für den schnellen Umsatz. Kaufen und dann ab in den Müll und sofort neukaufen. 


Das funktioniert aber langsam nicht mehr, weil die Leute nicht einsehen wollen, warum sie jede Woche einen neuen Fernseher kaufen sollen oder ein neuen Kühlschrank. Also greift man zur zweiten Keule, von denen ja keine wirklich gesund ist für die Wirtschaft: die Zinssenkung bis zum Gehtnichtmehr. Nur darum senken sie heute die Zinsen oder schaffen sogar Negativzinsen, weil sie die Leute in einem durch und durch bereits kaputten System vom Sparen weg und hin zum Konsumieren bewegen wollen, bevor die Wirtschaft endgültig zusammenklappt.


Freigeld ist dagegen so angelegt, dass die Umlaufgeschwindigkeit einer auf die Wirtschaft abgestimmten Geldmenge auf ein Ideal reguliert werden kann und Liquiditätsengpässe auch ohne pausenloses Gelddrucken vermieden werden können. Katastrophen, wie oben beschrieben, kommen nicht mehr vor und es gibt auch keine Ungeheuer mehr.


Beispiel:

Schaut Euch bitte zuvor den Film an, der ganz oben auf dieser Seite unter "Was ist Geld" angeboten ist, um zu verstehen, wovon ich im Folgenden rede. Er ist sehr kurzweilig. Der Film zeigt eine sehr hohe Umlaufgeschwindigkeit. Der "Hunderter" wechselt in dem Film siebenmal den Besitzer binnen kürzester Zeit und ist am Ende sogar wieder in der Hand des ursprünglichen Besitzers. Das ist die Hauptfunktion von Geld: es ist ein Tauschmittel. Wir haben aber in unserer modernen Weisheit dem Geld eine Doppelfunktion gegeben. Durch den Zins haben wir ihm auch einen Eigenwert gegeben, weil die Leute denken, das sei gut, weil man früher auch schon mit Gold oder Silber handelte und das hat ja einen Wert. Und damit hat man uns aufs Glatteis geführt, denn für eine Wirtschaft ist eine Währung mit Eigenwert Gift und man hat uns zudem weisgemacht, dass Papier den Wert von Gold hätte. 
Das Problem liegt darin, dass Geld mit einem Eigenwert gehortet werden kann. Nun horten wir Papier und denken, wir könnten damit Werte bewahren. Hätte der Gast in dem Video das Geld lieber gespart und im Auto übernachtet, dann hätte keiner der anderen sechs Personen seine Schulden zahlen können. Der Geldfluss stockt. Ich habe weiter oben schon ausgiebig beschrieben, was dann passiert. Überspritzt dargestellt: am Ende verliert der Besitzer des gesparten Geldes dessen vermeintlichen Wert, weil es nur Papier ist und weil er durch das Horten die Wirtschaft gelähmt und ruiniert hat. 

Trennung von Wert und Zweck!

Beim Freigeld gibt es nicht nur diese Doppelfunktion von Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel nicht, es kommt zudem eine Umlaufsicherung hinzu, durch welche die Umlaufgeschwindigkeit gesteuert werden kann. Diese Umlaufsicherung in Form einer kleinen Steuer veranlasst die Leute, das Geld lieber zu tauschen, sprich es auszugeben, und sich dafür andere Dinge zu kaufen. Zum Aufbewahren von Werten kann ich mir nun Gold kaufen. Da das Gold aber weder als Tauschmittel oder Währung dient noch als Wertestandard für eine Papiergeldwährung, hat das Horten von Gold keinen Einfluss mehr auf die Wirtschaft. Denn mit dem Gold oder Silber kann ich nun nach Herzenslust sparen, während das Tauschmittel Geld weiterhin im Fluss bleibt und ausgegeben wird. Wir haben also Geld als Tauschmittel vom Geld als Werteaufbewahrungsmittel getrennt und so die Wirtschaft von stockendem Geldfluss oder Geldmangel befreit. Wir nehmen ja auch nicht Aktien als Geld oder Gold, denn wenn die Preise dafür stiegen, dann gäbe sie keiner mehr aus und jeder hortete sie und die Wirtschaft würde erdrosselt. Es ist also keine intelligente Geldpolitik, wenn ich dem Geld einen Wert gebe. Es dient allein den Banken, die in jedem Fall und aus jeder Krise Profit schlagen und von dem angeblichen Wert des Geldes (die Rede ist hier von Zinsen) sehr gut leben und ohne Arbeit, dafür aber durch unsere Arbeit, reich werden.

Freigeld sichert also den Umlauf des Geldes und durch die Steuer oder Umlaufsicherung kann die Umlaufgeschwindigkeit genau austariert werden. In Wörgl (s. Kurzvideo über Wörgl) wurde das Freigeld damals fast 10-mal so oft umgesetzt wie die staatliche Währung Schilling, was Wörgl inmitten der Weltwirtschaftskrise einen wirtschaftlichen Boom und Wohlstand bescherte. Wörgl baute massiv Arbeitslosigkeit ab, wo sie doch im ganzen Land zeitgleich drastisch anstieg. Wörgl führte Baumaßnahmen durch und blühte auf, wo der Rest des Landes im Chaos versank. Warum das Militär dies dann auf Druck der Banken beendet hat, könnt ihr im Spielfilm über Wörgl nachschauen, aber eigentlich ist es schon jetzt klar.

Stellschrauben für die Zukunft

Durch die Anpassung der Geldsteuer kann die Umlaufgeschwindigkeit nicht nur angehoben, sondern auch reduziert werden. Mit Hilfe einer intelligenten Geldpolitik durch eine basisdemokratisch autorisierte und durch Gesetze entsprechend instruierte Bankenaufsicht kann über die Staatsbank die Geldmenge und die Umlaufgeschwindigkeit dem Markt immer nahezu ideal angepasst werden, so dass keine Reibungsverluste entstehen und die Wirtschaft wie ein gut geschmiertes Zahnräderwerk laufen kann, was den allgemeinen Wohlstand mehrt und sichert. Wie bei einem Wasserhahn mit Kalt- und Warmwasser kann man die "Temperatur" exakt so einstellen, wie die Wirtschaft sie braucht, um perfekt zu florieren. 

In einer Phase im Mittelalter führte Fließendes Geld und Zinsverbot zu dermaßen viel Wohlstand, dass selbst kleine Gemeinden so viele Überschüsse hatten, dass sie damit Kathedralen und Schlösser in Menge bauen konnten. Gleichgroße Gemeinden wissen bei unserer heutigen Wirtschaft und Geldpolitik nicht einmal mehr, wie sie ihre Verwaltung bezahlen sollen, geschweige denn, dass man Straßen oder gar Kirchen bauen könnte. Man stelle sich nur vor, wie viel Geld es tagtäglich sein mag, das als Zins an die Hochfinanz abfließt, wenn man bedenkt, dass es rund 40% eines jeden ausgegebenen Euros sind. Unvorstellbare Summen.
Das, was man schon im Mittelalter hatte, könnten wir auch heute haben und vermutlich dank der Technik noch viel mehr, wenn wir verstünden, wie Geld funktioniert, und uns für das richtige System entscheiden würden. Bürgergeld als soziale Grundlage und Absicherung des Einzelnen würde dann gewiss kein Problem mehr sein. Wen wollen wir also künftig durch unsere Arbeitskraft finanzieren? Die arme Hochfinanz mit den hungerleidenden Bankern oder uns selbst und unsere Mitmenschen?

Die Praxis

Die Umsetzung und die weiteren Auswirkungen einer Geldsteuer oder Umlaufsicherung würde wie folgt vonstattengehen: ein kleiner Prozentsatz, der jedes Jahr einmal auf das Geld erhoben wird (Geldsteuer), schafft die Anreize, das Geld auszugeben, bevor die Steuer anfällt. Damit bleibt das Geld im Fluss, weswegen es ja auch Fließendes Geld genannt wird. Den Begriff "Schwundgeld" verwende ich nur ungerne, weil das Geld durch die Umlaufsicherung zwar im eigenen Portmonee schwinden mag, nicht aber als Ganzes. Es fließt ja wieder durch staatliche Aufträge etc. zurück in die Wirtschaft. Bei Steuern sagt man ja auch nicht, es sei verschwundenes oder verlorenes Geld.

Die Umlaufsicherung oder Geldsteuer kann einmal im Jahr erhoben werden. Das würde z.B. das vorweihnachtliche Geschäft sehr beflügeln, weil die meisten Menschen das Geld lieber ausgeben wollen, als die Steuer zu entrichten. Diejenigen, die das Geld am Ende haben, werden dann sicher gerne diese Steuer zahlen, da sie ihnen ungeahnte Umsätze verschafft. Wer das Geld am Ende hat, der zahlt die Steuer, und wenn ich zur Weihnachtszeit dreimal mehr Umsätze mache als sonst, dann zahle ich die beispielsweise 5% auf das Geld sicher gerne.
Mit Freigeld kann man nun aber nicht mehr sparen. Wer sparen will, kann sich Wertpapiere, Gold, Land oder andere Wertsachen kaufen. Gold wird also schlicht zu einem kaufbaren Produkt, wie alles andere auch und Geld wird wieder zu Geld - einem Tauschmittel.

Mit der Geldsteuer hat der Bürger in einem modernen System keinen Aufwand. Praktisch könnte man die Steuer auf alles Geld auf den Konten automatisch durch die Bank einziehen lassen, ohne dass dem einzelnen Menschen oder selbst den Händler dadurch ein Aufwand entstünde. Es wäre dann allen klar, dass am Morgens des 01.01. eines Jahres 5% abgezogen wurden (der Prozentsatz ist variabel und wird durch das Volk selber festgelegt). Das Bargeld dagegen kann bis zu einem bestimmten Stichtag getauscht werden. Für hundert Mark bekommt man dann 95 Mark neues Geld ausgezahlt. Vermutlich würde aber das meiste Geld ohnehin auch nur bei den Geschäften landen, die es dann einzahlen. Und wer im neuen Jahr an seinen Geldautomaten oder den Schalter geht, erhält neues Geld, gültig für das neue Jahr. Es wäre also nicht einmal ein sonderlicher Aufwand für die Bürger oder Unternehmen, alles Geld zu versteuern und zu tauschen.

Zu teuer? ...jedes Jahr alles Geld neu drucken? Dann doch lieber das alte Geldsystem mit 40% Schuldzins und einer Wirtschaftskatastrophe? Nein, das bisschen Papier bedrucken bekommt der deutsche Staat sicher noch hin.

Das Prenzlauer Modell zu einer entsprechenden Verfassung für Deutschland liefert hier noch viele weitere Details. Zudem enthält es Regelungen zu den wenigen weiteren extrem vereinfachten Steuerarten, durch deren Reform das Leben für die Menschen deutlich vereinfacht, entschleunigt und humaner wird.

Fazit

  • Durch Freigeld bleibt das Geld im Fluss (Umlaufsicherung) und künstliche oder gewollte Geldknappheit gehört der Vergangenheit an. 
  • Die Geldmenge bleibt den Marktbedürfnissen stets angepasst stabil.
  • Kredite werden zinsfrei ausgegeben, weil es der Staat ist, der sie über die Staatsbank ausgibt. 
  • Die Schreckgespenster Inflation und Deflation sind Geschichte und können das Geld nicht auf eine geheimnisvolle Art wie eine Krankheit befallen. 
  • Gespart werden kann auf vielfache andere Weise durch Gold, Aktien, Immobilien oder andere Anlagen.
  • Goldstandards gibt es nicht und führen somit auch nicht zu Liquiditätsengpässen in der Wirtschaft. Das verhindert Deflationen oder die ständige aber letztlich notwendige Verwässerung des Goldstandards. Gold ist nur ein Gut wie jedes andere auch. Es ist kein Geld - siehe mehr unter: Goldstandard als Währungsgrundlage.
  • Sowohl Wohlstand als auch Freiheit kehren wieder in das Land ein.


Freiheit und Wohlstand hängen aufs engste mit dem Geldsystem zusammen. Ein Volk, das frei sein will, muss das eigene Geld und die eigene Währung fest im Griff haben und darf die Kontrolle darüber niemals in die Hände von Fremden legen, die durch dieses Geld über sie herrschen können.

„Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!“

Amschel Meyer Rothschild
 (1744 - 1812), deutscher Adliger und Bankier

Gegenüberstellung von Freigeld und zinsbasiertem Schuldgeld

Kurze Zusammenfassung

Anhand der Kriterien, die wir vom Schuldgeld abgeleitet und weiter oben detaillierter beschrieben haben, lassen sich nun die Eigenschaften ableiten, die das Geld, die Währung eines Staates, haben sollte. Daher hier der Vergleich:

Schuldgeld- und Zinssystem

  1. Steuergelder für Zinsen
  2. hohe Zinslasten im Geld
  3. Eigenwert des Geldes
  4. Pleiten und Vermögensverlust
  5. Zugriff auf das Geldmonopol durch private Banken


Freigeld

  1. Keine Steuergelder für Zinsen
    Wird das Erheben oder Nehmen von Zinsen generell und für alle verboten, so werden Gelder, die sich der Staat leiht, nicht mehr verzinst und es müssen auch keine Steuergelder mehr aufgebracht werden, um etwaige Zinsen zu zahlen. Es wird zurückgezahlt, was geliehen wurde - mehr nicht.

  2. keine hohe Zinslasten im Geld
    Heute sind es mittlerweile rund 40% Zinsen, die in jedem ausgegebenen Euro stecken. Ohne Zinsen sind die Waren nicht mehr durch diese hohen "Zusatzsteuern" belastet. Die wirtschaftlichen Erträge stehen wieder voll und ganz dem Markt und der Wirtschaft zur Verfügung. Die Waren werden preiswerter, der Wohlstand wächst. Bei gleichbleibender Arbeit kann der doppelte Lebensstandard erzielt werden. Mit nur halber Arbeitsleistung kann derselbe Lebensstandard erhalten bleiben.

    Ein vielfach herbeizitiertes Argument gegen das Freigeld, nämlich dass ohne Zins niemand mehr irgendwem Geld leihen würde, wird dadurch hinfällig, indem das Geldmonopol beim Staat liegt und auch die Banken verstaatlicht werden. Die staatlichen Banken können nun zinsfreie Darlehen gewähren, deren Ausgabe, wie auch heute schon, an Sicherheiten und die Einhaltung bestimmter Kriterien gebunden ist.

  3. kein Eigenwert des Geldes
    mangels Zins und dank der Umlaufsicherung hat das Geld keinen Eigenwert mehr und wird maximal bis zum Stichtag für die Steuer gehortet. Es wird ausgegeben und bleibt im Fluss. Das Geld wird wieder das, was es im Kern allein sein soll und sein darf: ein Tausch- und Zahlungsmittel.
    Irgendwer hat am Ende aber das Geld, wenn der Stichtag für die Steuer kommt. Aller Voraussicht nach ist das meiste Geld dann in den Händen der Unternehmen, die sich über einen hohen Umsatz zu Weihnachten wohl sehr freuen und die geringe Steuer auf das Geld sicher gerne im Tausch mit hohen Umsätzen hinnehmen.

    Das Beispiel in dem Video ganz oben zeigt: Das Geld wäre nicht geflossen, wenn der Gast im Hotel sein Geld gespart hätte. Nur dadurch, dass er es ausgab, konnte ein und derselbe Schein binnen eines Tages durch viele Hände gehen und diverse Geschäfte ermöglichen. Das Geld bleibt im Fluss. Diese Eigenschaft ist besonders dem Fließenden Geld gegeben.

  4. keine Pleiten und kein Vermögensverlust
    Eine Überschuldung vom Staat über die Unternehmen bis hin zum Bürger, die durch ein exponentiell wirkendes Schuldgeld mit Zins ausgelöst wird und dann zur Enteignung von Eigentum führt, findet nicht mehr statt. 

  5. kein Zugriff durch Banken oder eine Regierung auf das Geldsystem und die Geldschöpfung und damit kein Drucken von Geld auf-Deubel-komm-raus und zu Lasten des Volkes!

Die Alternative Neue Weltordnung

Unser auf Schulden und Zinsen basierendes Geldsystem und viele Aspekte der Repräsentativen Demokratie erscheinen uns heute vollkommen normal. 
Das Buch beschreibt die traumatischen Folgen beider Systeme und macht uns bewusst, woran wir uns schon lange gewöhnt haben. 
Es bietet zudem logische und einfach umsetzbare Lösungen für eine Gesellschaft, die nicht mehr auf Schulden und Ausbeutung beruht. 

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