Reifwerdung der Deutschen

e s   i s t   n i e   z u   s p ä t ! 


 

Eine kritische philosophische Betrachtung unsere Zeit und Entwicklung 

von Paul Schlagheck

Reifwerdung
der Deutschen

als Video

Deutschlands Souveränität
- es liegt allein bei uns!

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Reifwerdung der Deutschen

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Basisdemokratie...

...ist nicht nur  eine erstrebenswerte Lebensform, eine schöne Gesellschaftsform der Gerechtigkeit und Freiheit, nein, sie ist weit mehr. Sie zu erlangen und zu leben, bedeutet die längst überfällige und äußerst notwendige Weiterentwicklung sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft als Ganzes hin zur Mensch-Erkennung und Mensch-Werdung. Gerade um die Probleme und Herausforderungen der Moderne samt ihrer technischen Möglichkeiten zu meistern, ist es dringend notwendig, dass die Menschheit sich von alten Mustern und Herrschaftssystemen löst und sich weiterentwickelt. Ansonsten ist nicht nur einfach der Frieden in Gefahr, das war er immer schon und ist es derzeit genauso, sondern auch die Zukunft der Menschheit insgesamt steht auf dem Spiel und diese kann unter Beibehaltung alter Denkmuster und gewohnter Herrschaftsformen nur in einem potentiellen geistigen Rückschritt liegen, bestenfalls in Stagnation. Genau das schwebt gewissen „Eliten“ ja auch vor. Systeme, die eher denen der alten Pharaonen oder anderen autokratisch-religiösen Strukturen gleichen und nicht moderne aufgeklärte Menschen, die reif, selbständig und unabhängig über ihr Leben entscheiden können.


Basisdemokratie ist eine Form echter Demokratie, wie es sie auf Erden noch nie gab. Es gab sie nicht, weil sie keine Eliten duldet, die auf der Arbeit anderer Reichtum und Macht aufbauen, um damit dann genau jene zu beherrschen, die dies erarbeiteten. Darum unternahm man alles, die Idee und den Gedanken an echte Demokratie soweit zu unterdrücken, bis die Menschen selber glaubten, dass echte Demokratie nur Chaos bedeuten würde. Und war es nicht auch sehr bequem, sich verwalten zu lassen? Diese Bequemlichkeit kam uns aber immer teuer zu stehen. Später dazu mehr. Basisdemokratie als wohlstrukturierte Form echter Demokratie ist aber die edelste und zivilisierteste Form der Freiheit. Mehr können wir auf Erden und ohne Gott gewiss nicht erreichen und werden wir es erst erreicht haben, können wir nur ihm dafür danken. 


Die Entwicklung des Menschen und Basisdemokratie bedingen sich gegenseitig und keines kann ohne das andere erreicht werden. Daher ist es zwingend notwendig für die weitere Entwicklung der Menschheit, Basisdemokratie einzuführen, um im Umgang damit zu wachsen, so wie ein Kind laufen lernt. Niemand hält ein Kind bis ins Greisenalter im Stuhl gefangen, nur weil er fürchtet, es könne fallen und Schaden nehmen, wenn es laufen lernt. Wir müssen nun endlich laufen lernen. Nur dann werden Ziele wie Freiheit und Selbständigkeit sowie eine Weiterentwicklung in geistiger und spiritueller Größe eines jeden Einzelnen von uns erreichbar werden. Auf der anderen Seite ist es notwendig, dass die Menschen vor der Einführung von echter Demokratie erkennen, was es für sie bedeutet und was sie alles dadurch erreichen werden, wovon heute kaum jemand zu träumen wagt. Formen der Freiheit, des Wohlstandes, des Friedens, der Kultur und Zivilisation, wie wir sie bislang für nahezu undenkbar hielten.

Leben in echter Demokratie verändert unser Bewusstsein, unser Selbstwertgefühl, das verantwortliche Denken und dadurch den Umgang miteinander und der Wohlstand, den es mit sich bringt, wenn eine Gesellschaft sich gegen Zins und für Freigeld entscheidet (ich verweise auf die entsprechenden Seiten der BB), was sie tut, wenn sie Verstand hat, wird ohne Mühen soziale, kulturelle und zivilisatorische Leistungen erringen, die weit über dem bislang Erreichten liegen. Gier, Neid und Hass sind Grundeigenschaften und Übel, die uns allen innewohnen, doch werden sie in Systemen, wie sie heute in der Welt herrschen, gefördert und der allgegenwärtige Druck durch die wirtschaftliche Lage und das Schuldgeldsystem, das die Leute erdrosselt, fördert die Selbstsucht und mindert das Gemeinschaftsdenken und das Füreinander zum Wohle eine Konkurrenzgesellschaft, wie wir es in den letzten 30 Jahren zusehends erleben konnten. Menschen werden einander zum Wolf. Man sieht die Aggression in den Chats, man sieht die Rücksichtslosigkeit in der Wirtschaft. Doch man sieht auch, dass die Menschen das nicht wirklich wollen. Die Menschen wollen Frieden, Freiheit und Eintracht. Entfällt dieser Druck der bestehenden Systeme, dann bekommen wir das auch zurück. 


Wenn wir jedoch selber nicht einmal lernen, frei zu denken, die Freiheit auch zu wollen und diese auch zu leben, dann verkümmern unsere Menschheitstalente noch weiter und vielleicht werden wir so weit degenerieren, dass man künftig zwar noch von Evolution sprechen wird, weil wir Handys haben, aber genau diese vielleicht schon bald das große Symbol und Sinnbild unser auf Faulheit, Angst und Dummheit beruhenden Devolution und Dekadenz werden.


Die großen literarischen und intellektuellen Werke der Geschichte und die großen Denker aller Zeiten werden dann auch künftig wohl nur die seltene Ausnahme in der Menschheitsfamilie sein. Die Regel unseres Daseins dagegen wird darin bestehen, dass wer sich am schnellsten auf den Rücken rollen kann, der bekommt die meisten Kekse.


„Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit.“

Georg Wilhelm Friedrich Hegel



Was mag von diesem Geist noch in uns stecken? Wir, die wir alle behaupten frei zu sein und Freiheit immer wieder als höchstes Gut postulieren, wir leben nicht selbstbestimmt, sondern wählen Parteien, die für uns bestimmen, wählen Repräsentanten, die über uns entscheiden und ungeachtet der Tatsache, wie oft wir hinters Licht geführt, ausgebeutet und über den Tisch gezogen werden, tun wir immer wieder das gleiche und hoffen, dass es beim nächsten Mal schon irgendwie besser für uns laufen wird. 


Aber wie viel besser soll es denn laufen? Wie viel besser lief es denn bislang mit unseren wohlwollenden Repräsentanten? Zwei Weltkriege, eine Nazidiktatur, eine sozialistische Diktatur, zwei bzw. drei Währungsunionen – alles binnen nur weniger Jahrzehnte und nun die glorreichen BRD-Repräsentanten, die uns schon so manche Wirtschaftskrise untergejubelt haben, ein Geldsystem, das dem Untergang geweiht ist, ein Finanz- und Steuersystem, das auf Ausbeutung und Ausplünderung der Bürger ausgelegt ist, wie kein zweites – und wir verstehen das noch nicht einmal, was man da mit uns macht, ja verteidigen und beklatschen das alles noch! Wir hofieren Banken und erklären das Bankensystem für wirtschafts- und systemrelevant, weil man es uns so eingeredet hat und weil wir immer glauben, was man uns sagt. Ist das Freiheit? Wir verkennen, was die Hochfinanz wirklich tut oder wollen es nicht erkennen, dass sie nichts anderes tut, als uns mit ihrem selbstgedruckten Geld und den Zinsen das Fell über die Ohren zu ziehen, unsere Wirtschaft zu ihren Gunsten zu ruinieren und Kriege in aller Herren Länder zu finanzieren, die uns angeblich den Wohlstand bringen, was wir dann ja auch glauben, da diese Kriege notwendig seien – für den Frieden! Ist das Freiheit? Andere Leute bombardieren, die man nicht kennt, weil Repräsentanten sagen, dass sie böse sind, aus Angst, man könne etwas verlieren? Was für eine feige und bequeme Art der Freiheit ist das? Und ja, auch die BRD führt illegale Angriffskriege in Gemeinschaftskriegsverbrecherschaft mit den USA, überall in Afrika und im mittleren Osten, aber auch anderswo. Nur wer davon profitiert und skrupellos genug ist, dies zum Wohle seines Profites auch gerne hinzunehmen, kann all das wollen. Aber wir? ...das Volk? 


WIR haben es gewählt; WIR lassen es zu; WIR sind die einzig Verantwortlichen; WIR sind es, die sich beharrlich weigern, sich zu entwickeln und die Freiheit der Basisdemokratie zu ergreifen und auch zu leben; WIR finden immer wieder fadenscheinige Gründe, um uns zu drücken; WIR sind es, die daher immer wieder die gleiche Sorte Leute wählen, damit diese über uns herrschen, im Glauben, das nächste Mal wird es besser!?! Also wiederhole ich hier die Frage noch einmal und bitte jeden einzelnen, sich diese genau zu beantworten: Wie viel besser lief es denn bislang?


Wer sich gegen Basisdemokratie entscheidet, der verschließt sich zwangsläufig der Freiheit und Selbstbestimmtheit. Wer Repräsentative Systeme wählt oder befürwortet und auf den starken Mann hofft, der’s richten wird, wer das Geldsystem nicht demokratisieren will, der mag sich bei all seinen Anklagen gegen das System für aufgeklärt halten, aber er bleibt im Alten verhaftet und steht ein für Ausbeutung und geistige Stagnation und zivilisatorischen Rückschritt der ganzen Menschheit.


Wer von Freiheit redet, Basisdemokratie jedoch ablehnt, der weiß weder was Freiheit ist noch wovon er redet. Wir können nicht repräsentative Systeme und Leute wählen, die über uns herrschen und mit uns so verfahren, wie sie es wollen, und gleichzeitig von Freiheit reden, die uns dann ein anderer geben soll. Wir denken, wenn es schlecht läuft, dass nur der richtige Mann kommen muss und dann wird alles besser. Das ist der Gipfel, ja die Krone der Unreife. Doch rennen wir wieder zu den Wahlurnen und begraben wieder unsere Stimmen mit der Wahl eines neuen und weiteren Herrschers und wiederholen das wieder und wieder, in der Hoffnung, es wird alles gut und tun das nun schon seit der Erfindung einer Sache, die wir schlechthin als Demokratie bezeichnen.

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." 

Albert Einstein (angeblich)



Blickpunktwechsel:

In 200 Jahren werden die Menschen zurückblicken und aus der ihnen längst in Fleisch und Blut übergegangenen basisdemokratischen Haltung heraus über uns Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts nur den Kopf schütteln. Sie werden es nicht verstehen können, wieso wir uns immer wieder Herrscher aufladen wollten, die für uns entscheiden und handeln; sie werden nicht einsehen, warum man Repräsentanten brauchte, die das Volk führen und leiten sollten. Sicher, sie werden die Hitlers der vergangenen zwei Jahrhunderte alle auswendig kennen und die warnenden Beispiele alle aufzählen können und sie werden auch die Unterschiede kennen, aber sie werden es nicht mehr nachvollziehen können, warum man sein Leben und das seiner Familie sowie sein Eigentum und Hab und Gut in die Hände fremder Leute legen sollte, die dann über einen herrschen und entscheiden? Sie werden nicht mehr verstehen, warum man nicht selber die Entscheidungen gemeinsam und demokratisch treffen wollte und stattdessen, trotz warnender Beispiele der auch uns heute schon bekannten Geschichte, nicht in der Lage war, sich gedanklich weiterzuentwickeln und dafür lieber immer wieder aufs Neue das Alte ausprobierten, bis zum bitteren Ende.


Nach der Definition von Wahnsinn, wie Einstein es ausdrückte, sind alle heute lebenden Menschen, die nach all den Kriegen und dem Elend noch immer nicht die Augen aufbekommen und sich noch immer irgendwelchen Führern anhängen oder repräsentative Entscheider für sich wählen wollen, ganz gleich ob gute oder schlechte, genau dies: wahnsinnig!


Anstatt sich wie Kinder von den Eltern zu lösen und abzunabeln, um endlich erwachsen und reif zu werden, halten sie gleich Hunden fest an dem Prinzip „Herr und Meister“ und hoffen, dass es ihnen dann gut gehen wird, je weniger sie aufmucken oder je mehr sie sich anbiedern und unterwerfen. Hoffen statt Handeln ist ihr Prinzip! Leiden ist leichter als Handeln, sagte Reinhard Sprenger in seinem Buch: „Die Entscheidung liegt bei Dir“. „Lieber noch ein Krieg, lieber noch mehr ausgebeutet werden, es geht uns ja noch gut, sei dankbar und weiter so!“ – bloß nicht selber handeln müssen oder die Verantwortung übernehmen. Der ganz normale Wahnsinn und das seit der Erfindung der Repräsentativen Demokratie, die wohl als die mit Abstand schlimmste und totbringendste Herrschaftsform vollkommen skrupelloser und verantwortungsloser Wesen bezeichnet werden muss. Zahllose Kriege und noch mehr wirtschaftliche und soziale Krisen hat sie uns gebracht. Aber wir halten daran fest. Nur Hunde fressen ihr eigenes Ausgespienes immer wieder selbst. Der angeblich „moderne Mensch“, als der all jene bezeichnet werden, die seit zweihundert Jahren immer wieder dasselbe tun und auch heute so handeln und meinen, es würde sich dann etwas ändern, wenn nur der „Richtige Herrscher“ käme, scheint kaum besser als solch ein Hund, der immer wieder sein Erbrochenes frisst! Ja, wir wurden alle belogen, wir wurden alle indoktriniert, aber wir haben auch alle selber ein Gehirn und können dies auch nutzen.

Wie lange wollen wir dann so weiter machen und wann beginnen wir damit, uns zu ändern?


Ich schrieb, dass Basisdemokratie die edelste und zivilisierteste Form der Freiheit ist. Im Umkehrschluss muss klar werden, dass wenn wir uns nicht dieser echten Freiheit zuwenden und uns nicht befreien und nicht selbständig werden, wir dann wie die Kinder bleiben, die nie erwachsen werden, die immer – bis ins hohe Alter – brav tun, was man ihnen sagt und die immer nur hoffen dürfen, dass es für sie am Ende gut ausgeht. Aber wir sind nicht die Kinder der Herrschenden. Für sie sind wir eher die Schafe, die erst geschoren und dann geschlachtet werden und dass das so ist, sehen wir sehr gut an der Geschichte. 


Wenn uns das nicht allmählich klar wird, dann gibt es keine Entwicklung und keine Freiheit und auch keine echte Zukunft, die eines Menschen und der Menschheit würdig wäre.

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein


Reiht Euch hier in die Geschichte der Dummheit nicht ein, werdet frei, lernt laufen, steht auf, seid keine Hunde oder Schafe, weder aufgewachte noch schlafende, zankt und entzweit Euch nicht, eint Euch und entscheidet Euch für echte Demokratie, für Basisdemokratie, für eine Zukunft und das Leben!